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Kernfrage Atomausstieg?- BürgerInnen treffen Bundestagsabgeordneten der FDP. Initiert von campact, IPPNW und den NaturFreunden trafen sich in allen Wahlkreisen der Republik BürgerInnen und Bürger mit den jeweiligen Bundestagsabgeordneten, um ihnen noch einmal ihre Forderungen zur Energiewende – Ausstieg aus der Atomkraft schnellstmöglich – zu stellen, und um zu erfahren, welche Position ihre gewählten Vertreter in den kommenden Wochen in Berlin vertreten werden.
Organisiert von Dr. Helmut Käss (IPPNW) haben sich am Mittwoch, 18.05.2011 in der Brunsviga 35 engagierte und aufgeklärte BürgerInnen versammelt, um mit Florian Bernschneider (Betriebswirt und Bundestagsabgeordneter für die FDP) dessen Haltung zum Atomausstieg zu diskutieren.Den Aufschlag machte Peter Dickel (Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad) mit dem Bezug unserer Forderungen - sofort aus der Atomenergie aussteigen, effiziente Nutzung von Energie steigern, kein Ausbau der fossilen Energien – auf die am selben Tag bekannt gewordenen Strategien der Politik, z.B. das EEG einfach so weiter ‚laufen‘ zu lassen wie bisher. Zwei Stunden lang haben die Teilnehmer eindrucksvoll gezeigt, daß sie die Lobbypolitik und Scheinargumente der Energiekonzerne und folgend der Politik längst durchschaut haben, und Florian Bernschneider in allen Aspekten erklärt, wie der sofortige Umbau der Energielandschaft hin zu einer Versorgung durch 100% erneuerbare Energien machbar ist – dezentral und gerecht, klima- und umweltfreundlich, ökonomisch und ethisch vertretbar!
Florian Bernschneider zeigte sich erstaunt über diese seiner Ansicht nach nicht zu realisierende Forderung. Welche Position er am Tag der Entscheidungsfindung beziehen wird, konnte er noch nicht sagen, da noch nicht alle Untersuchungen abgeschlossen wären. So weiß er noch nicht, wann er die Abschaltung von wievielen AKW’s zu welchen Kosten zu wessen Lasten richtig finden wird. Den Willen der BürgerInnen weiß er spätestens jetzt, und am 28.05.2011 werden wir ihn noch einmal deutlich zeigen. Sollte die Politik diesen im Anschluss ignorieren, wird auf Protest der Widerstand folgen. Wir lassen uns nicht länger auf den Arm nehmen.
Fotos: AG Schacht Konrad e. V.
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